Behavioural Targeting in Google AdSense Anzeigen
Was andere Anbieter schon länger machen, ist jetzt auch bei Google möglich: Anzeigen können dem eigenen Verhalten entsprechend dargestellt werden. Behavioural Targeting nennt sich das. Dafür werden sämtliche Seiten, die man besucht, kategorisiert und gespeichert. In einem Cookie wird so festgehalten, wofür man sich interessiert. Die Nutzung ist sehr einfach, wie man hier sehen kann.
Sobald genügend Daten gesammelt wurden, verändern sich zunehmend die AdSense Anzeigen (die kleinen Google Anzeigen, die auf millionen Websites platziert sind). Die Werbung wird nicht mehr nur auf das Thema der aktuellen Website passend angezeigt, sondern greifen die Interessensgebiete des Nutzers auf.
Scheint eine sinnvolle Sache zu sein, denn sonst würde Google sowas nicht tun. Auf der anderen Seite möchte man – wenn überhaupt – doch meistens relevante Links (=Anzeigen) zum aktuellen Thema präsentiert bekommen, um noch tiefer in die Materie einzusteigen. Was nützt mir ein Link zu Pampers, wenn ich gerade nach einem Handy suche. Nur, weil ich ein Kind habe und mich über die besten Windeln informiert habe, möchte ich jetzt eben nur ein Handy. Sowas kann mitunter auch mal peinlich werden …

