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Suchmaschinenoptimierung 2009

Deutsche Unternehmern werden im kommenden Jahr die Möglichkeiten der Suchmaschinenoptimierung noch deutlich stärker nutzen, als 2008. Das sagen zumindest die Umfragen. Die Tatsache, dass mehr Unternehmer einen Sinn in SEO sehen lässt darauf schließen, dass Suchmaschinenoptimierer in 2008 einen recht guten Job gemacht haben. Sonst wären dieses Jahr nicht solche Unternehmen von den ersten Plätzen verdrängt worden, die SEO vernachlässigt haben. Aus diesem Grund werden im kommenden Jahr auch die Budgets angehoben werden (müssen), die für Suchmaschinenoptimierung eingeplant sind. Konkurrenz belebt eben das Geschäft …

Es gibt einige Veränderungen zu erwarten. So wird sich vielleicht schon im kommenden Jahr die personalisierte Suche, wie sie Google seit einiger Zeit anbietet, auf den gesamten Index auswirken. Außerdem wird sich zeigen, welchen Stellenwert Artikelverzeichnisse, Verlinkungen von .edu-Domains und ähnliche Maßnahmen haben werden, die in diesem Jahr noch weit oben auf der Liste der Optionen eines Suchmaschinenoptimierers standen. Grundsätzlich erhalten bleiben wird aber sicher die Warnung an alle Spammer und “Black-Hat”-Optimierer, dass ihre Tricks früher oder später erkannt werden und dass sich zuletzt sicher nur eine Optimierung für den Nutzer auszahlt.

Während sich SEO in diesem Jahr hauptsächlich Google-Optimierung war, könnte auch das sich im kommenden Jahr ändern, wenn Microsoft mit seiner Suchmaschine Live endlich den Durchbruch schafft. Wer weiß, vielleicht kommt es doch noch zur Übernahme von Yahoo, was dann sicher zu einer deutlichen Steigerung des Marktanteils führen würde.

Das Internet sichert Obama den Sieg

Barack Obama hat 849312 Freunde ...

Barack Obama hat 849312 Freunde ...

Barack Obama – der frisch gewählte Präsident der USA – verdient seinen Wahlsieg dem Internet. Natürlich nicht ausschließlich, aber die Möglichkeiten des Web 2.0 haben er und seine Wahlkampf-Team wirklich optimal für sich eingesetzt – mit Erfolg. Obwohl John McCain mit seinen deutlich geringeren Wahlkampf-Spenden ganz besonders auf das Medium Internet hätte setzen sollen, hat er dessen Möglichkeiten offenbar nicht vertraut. Ein gewaltiger Fehler, wenn man bedenkt, dass man inzwischen über das Internet auch durchaus den 65-jährigen Rentner, Kriegsveteran oder Waffensammler erreichen kann.

Obama war in nahezu jeder Online-Community vertreten – von Facebook bis MySpace. Seine Mannschaft hat für eine optimale Verlinkung auf allen wichtigen Social Bookmark Diensten gesorgt und selbstverständlich auf eine suchmaschinenfreundliche Entwicklung der Websites von Herrn Obama. So hat er die Menschen zusammengeführt, die ihn und die Demokraten unterstützen wollten und ein virtuelles und reales Community-Gefühl geschaffen.

Also herzlichen Glückwunsch Mr. Obama und ein Hoch auf das Internet.