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BorntobeaSEO? SEOs kämpfen um “borntobeaseo”

BorntobeaSEO ...?

BorntobeaSEO ...?

Das Keyword “BornToBeaSEO” soll sich bis Freitag, den 24.07. um 12:00 Uhr möglichst weit oben in den Suchergebnissen wiederfinden. Das zumindest ist das Ziel der Teilnehmer am was weiß ich wie vielten Wettbewerb für Suchmaschinenoptimierung. Also ich bin nicht “born to be a SEO”, das sollte meiner Ansicht nach auch niemand sein. Trotzdem ist es interessant zu sehen, mit welchen Tricks sich die besten am ende an die Spitze gepushed haben. Im Gegensatz zu einem iPhone, das bei einem der letzten Wettbewerbe vergeben wurde, sind die Gewinne in diesem Fall doch deutlich magerer. Dennoch wünsche ich allen Teilnehmern viel Spaß.

Hier gehts zum “BorntobeaSEO” Wettbewerb.

SEO Praxis-Seminar geplant

SEO Praxis Seminar geplant seo workshop 300x141Ich bin oft genug gefragt worden, ob ich Seminare für Suchmaschinenoptimierung, Keyword Advertising oder in angrenzenden Bereichen anbiete. Bisher war meine Antwort immer “nein”. Das möchte ich zukünftig aber ändern. Zumindest was das Thema Suchmaschinenoptimierung angeht. Darum arbeite ich schon seit einiger Zeit an einem Praxis-Seminar.

Ich möchte damit den Teilnehmern die Möglichkeit geben, anhand eines realen Projekts praktisch zu lernen – und zwar an der eigenen Website. Außerdem soll der Kurs nicht in einem sterilen Seminar-Hotel stattfinden, sondern in den Räumlichkeiten des Kunden. Darum möchte ich auch nicht mit 20 Teilnehmern arbeiten, sondern mit möglichst wenigen, um jedem von ihnen die benötigte Aufmerksamkeit schenken zu können. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, effektive Veränderungen am eigenen Internet-Auftritt und eine signifikante Verbesserung der Platzierung bei Google und anderen Suchmaschinen zu erreichen.

Zu Beginn meines Angebots werde ich allen Teilnehmern einen Rabatt von 20% auf den regulären Preis anbieten. Später soll das Seminar dann pro Teilnehmer zwischen 199,- und 499,- Euro kosten. Für den Preis erhält jeder Teilnehmer Know How und Fähigkeiten, die dem eigenen Unternehmen helfen soll, sich eine teure SEO-Agentur sparen zu können. Ich denke, das ist ein faires Angebot …

Google zeigt erweiterte Suchergebnisse

Mehr Informationen im Google Snippet

Mehr Informationen im Google Snippet

Manchmal sind die Ergebnistexte (die sogenannten “Snippets”) in Suchmaschinen wirklich etwas mager. Da steht dann zwischen zwei “…” ein Fetzen aus der jeweiligen Seite, der den Suchenden mehr verwirrt als informiert. Das hat auch Google erkannt. Seit wenigen Tagen gibt es darum (zunächst nur in den USA, aber sicher bald auch hier) längere Snippets.

So soll man z. B. auf der Suche nach einem guten Restaurant gleich einen großen Teil der Speisekarte im Suchergebnis lesen können. Das Ganze funktioniert anscheinend über einen Button neben der Titelzeile, dass zusätzlichen Text erscheinen oder verschwinden lässt. Ich denke, das ist eine sinnvolle Verbesserung der Suchergebnisse. Mehr Informationen ohne mehr Aufwand.

Suchmaschinenspammer könnten von dieser Neuerung übrigens auch betroffen sein: Wer seine Seiten krampfhaft für ein Thema optimiert und dabei wertlose Inhalte mit Keywords vollstopft, könnte so zukünftig auf einiges an Traffic verzichten müssen. Wenn man schon in der Suchmaschine die wirkliche Essenz einer Seite zu sehen bekommt (und diese nichtssagend ist), braucht man die Website selbst gar nicht mehr aufrufen.

Behavioural Targeting in Google AdSense Anzeigen

Was andere Anbieter schon länger machen, ist jetzt auch bei Google möglich: Anzeigen können dem eigenen Verhalten entsprechend dargestellt werden. Behavioural Targeting nennt sich das. Dafür werden sämtliche Seiten, die man besucht, kategorisiert und gespeichert. In einem Cookie wird so festgehalten, wofür man sich interessiert. Die Nutzung ist sehr einfach, wie man hier sehen kann.

Sobald genügend Daten gesammelt wurden, verändern sich zunehmend die AdSense Anzeigen (die kleinen Google Anzeigen, die auf millionen Websites platziert sind). Die Werbung wird nicht mehr nur auf das Thema der aktuellen Website passend angezeigt, sondern greifen die Interessensgebiete des Nutzers auf.

Scheint eine sinnvolle Sache zu sein, denn sonst würde Google sowas nicht tun. Auf der anderen Seite möchte man – wenn überhaupt – doch meistens relevante Links (=Anzeigen) zum aktuellen Thema präsentiert bekommen, um noch tiefer in die Materie einzusteigen. Was nützt mir ein Link zu Pampers, wenn ich gerade nach einem Handy suche. Nur, weil ich ein Kind habe und mich über die besten Windeln informiert habe, möchte ich jetzt eben nur ein Handy. Sowas kann mitunter auch mal peinlich werden …

Ebays Wownachtspleite

Ebay Wownachten

Das war wohl nix. Lars Lametta hat einen peinlichen Abgang hingelegt. Mit seinem diesjährigen Weihnachts-Gewinnspiel “Wownachten” wollte Ebay den rückläufigen Umsätzen im Weihnachtsgeschäft entgegenwirken. Das war sicher ein guter Gedanke, doch die Umsetzung ging leider ziemlich in die Hose:

Die Gewinnspielseite war häufig nicht aufrufbar, hakte oder blieb komplett hängen. Pakete, die Gewinne versprachen, ließen sich nicht öffnen. Und als ob das nicht schon genug wär, verschwand das gesamte Gewinnspiel am letzten Teilnahmetag komplett, statt – wie versprochen – mit zusätzlichen Gewinnen zum Endspurt zu locken. Den gesamten letzten Tag erreichten alle enttäuschten Teilnehmer lediglich eine Seite, die dazu aufforderte, doch “später nochmal” vorbeizuschauen. Später gab es dann aber nicht mehr.

Zehntausende nutzten schon während des Gewinnspiels das Ebay-Forum und andere Stellen, um sich über den blamablen Ablauf zu beschweren oder zu lesen, was andere für Fehler erlebt hatten. Besonders sauer waren natürlich solche Teilnehmer, die eine kostenpflichtige Möglichkeit genutzt hatten, Lose für die (vielleicht) noch kommende Verlosung eines Autos zu erwerben, und am letzten Tag schon das ganze Spiel deaktiviert sahen.

Also: Wenn man als einer der größten Shopping-Anbieter der Welt ein Gewinnspiel aufstellt, dann sollte es auch funktionieren. Ich glaube, dass Ebay durch diese Aktion nicht unwesentlich viel Unmut unter seinen Nutzern geschaffen und sicher einige Mitglieder verloren hat. Das zumindest wäre eine gerechte Strafe für die absolut fehlende Kommunikation des Unternehmens mit seinen verärgerten Gewinnspiel-Teilnehmern.

Suchmaschinenoptimierung 2009

Deutsche Unternehmern werden im kommenden Jahr die Möglichkeiten der Suchmaschinenoptimierung noch deutlich stärker nutzen, als 2008. Das sagen zumindest die Umfragen. Die Tatsache, dass mehr Unternehmer einen Sinn in SEO sehen lässt darauf schließen, dass Suchmaschinenoptimierer in 2008 einen recht guten Job gemacht haben. Sonst wären dieses Jahr nicht solche Unternehmen von den ersten Plätzen verdrängt worden, die SEO vernachlässigt haben. Aus diesem Grund werden im kommenden Jahr auch die Budgets angehoben werden (müssen), die für Suchmaschinenoptimierung eingeplant sind. Konkurrenz belebt eben das Geschäft …

Es gibt einige Veränderungen zu erwarten. So wird sich vielleicht schon im kommenden Jahr die personalisierte Suche, wie sie Google seit einiger Zeit anbietet, auf den gesamten Index auswirken. Außerdem wird sich zeigen, welchen Stellenwert Artikelverzeichnisse, Verlinkungen von .edu-Domains und ähnliche Maßnahmen haben werden, die in diesem Jahr noch weit oben auf der Liste der Optionen eines Suchmaschinenoptimierers standen. Grundsätzlich erhalten bleiben wird aber sicher die Warnung an alle Spammer und “Black-Hat”-Optimierer, dass ihre Tricks früher oder später erkannt werden und dass sich zuletzt sicher nur eine Optimierung für den Nutzer auszahlt.

Während sich SEO in diesem Jahr hauptsächlich Google-Optimierung war, könnte auch das sich im kommenden Jahr ändern, wenn Microsoft mit seiner Suchmaschine Live endlich den Durchbruch schafft. Wer weiß, vielleicht kommt es doch noch zur Übernahme von Yahoo, was dann sicher zu einer deutlichen Steigerung des Marktanteils führen würde.

Google führt personalisierte Suchergebnisse ein

Ab sofort können Google Nutzer in den USA (also google.com) Suchergebnisse personalisieren. So ist es möglich, die Reihenfolge von Ergebnissen frei zu verändern, Kommentare abzugeben oder Ergebnisse hinzuzufügen bzw. zu löschen. Hierzu wird ein Google Konto benötigt, in dem sämtliche Einstellungen gespeichert werden. Wann immer man dann erneut nach einem schon personalisierten Thema sucht, werden die eigenen Vorgaben berücksichtigt.

Auf die Ergebnisse anderer Nutzer – also auf den Google Index – hat dies derzeit noch keinen Einfluss. Ich wette aber, dass sich das ändern wird (oder bereits im Hintergrund geschieht). Google möchte schließlich seinen Nutzern die bestmöglichen Ergebnisse liefern und freut sich da sicher über jeden “kostenlosen Redakteur”, der Spam-Ergebnisse löscht, die den Bots der Suchmaschine entgangen sind. Je mehr Nutzer dieses Feature einsetzen, um so genauer wird sich ein Ranking abzeichnen, dass auch für Google ein wichtiger Hinweis sein wird, welche Seiten tatsächlich relevant sind.

Für Suchmaschinenoptimierer sollte diese Nachricht eine Warnung sein, unsaubere Methoden der Optimierung garnicht erst zu testen. Wenn der Nutzer entscheidend dazu beiträgt, welche Seite im Suchergebnis oben steht, dann haben inhaltsleere, wertlose Seiten, die nur der Suchmaschinenoptimierung dienen, keine Chance mehr.

Das Internet sichert Obama den Sieg

Barack Obama hat 849312 Freunde ...

Barack Obama hat 849312 Freunde ...

Barack Obama – der frisch gewählte Präsident der USA – verdient seinen Wahlsieg dem Internet. Natürlich nicht ausschließlich, aber die Möglichkeiten des Web 2.0 haben er und seine Wahlkampf-Team wirklich optimal für sich eingesetzt – mit Erfolg. Obwohl John McCain mit seinen deutlich geringeren Wahlkampf-Spenden ganz besonders auf das Medium Internet hätte setzen sollen, hat er dessen Möglichkeiten offenbar nicht vertraut. Ein gewaltiger Fehler, wenn man bedenkt, dass man inzwischen über das Internet auch durchaus den 65-jährigen Rentner, Kriegsveteran oder Waffensammler erreichen kann.

Obama war in nahezu jeder Online-Community vertreten – von Facebook bis MySpace. Seine Mannschaft hat für eine optimale Verlinkung auf allen wichtigen Social Bookmark Diensten gesorgt und selbstverständlich auf eine suchmaschinenfreundliche Entwicklung der Websites von Herrn Obama. So hat er die Menschen zusammengeführt, die ihn und die Demokraten unterstützen wollten und ein virtuelles und reales Community-Gefühl geschaffen.

Also herzlichen Glückwunsch Mr. Obama und ein Hoch auf das Internet.

Google und Yahoo trennen sich – Microsoft profitiert

Google und Yahoo Deal platzt!

Google und Yahoo Deal platzt!

Es läuft wohl alles darauf hinaus, dass Google und Yahoo ihre Bemühungen einstellen werden, in der Vermarktung der Keyword Ads auf den Yahoo Websites zusammenzuarbeiten. Was als großer Rettungsversuch für Yahoo angedacht war, scheitert unter anderem an den Bedenken der Behörden und dem Unwillen von Google, die Zugeständnisse zu erfüllen, unter denen die Kartellaufsicht den Zusammenschluss eventuell genehmigen würde. Mit 80% des Marktes an bezahlten Anzeigen im Internet wäre der Zusammenschluss auch tatsächlich der Todesstoss für alle Anbieter neben Google gewesen.

Wie auch der Silicon Valley Insider berichtet, scheint Microsoft der große Gewinner zu sein. Hier plant man wohl schon, Yahoo möglichst tief stürzen zu lassen, um das Unternehmen dann zu einem Bruchteil dessen, was man vor einigen Monaten geboten hatte (ca. 50 Milliarden Dollar!), zu kaufen.

Für alle, die gehofft hatten, dass sie sich zukünftig nur noch mit Google beschäftigen müssten, wenn es um Keyword Advertising geht, dürfte dies also keine gute Nachricht sein. Trotzdem denke ich, dass man in einigen Monaten deutlich häufiger Keyword Ads von Microsoft finden wird, als Anzeigen von Yahoo Search Marketing. Abwarten.

Google Update und Suchmaschinenoptimierer in Panik

Seit ein paar Tagen scheint Google seinen Index mal wieder ein wenig zu überarbeiten. Neue Regeln werden eingeführt oder ausprobiert, Platzierungen ändern sich. In schöner Regelmäßigkeit schreien die Suchmaschinenoptimierer dann auf und klagen in Blogs oder Foren über ihre verlorenen Plätze, verschwundenen Seiten oder heruntergeschraubten Page Rank Werte. Natürlich gibt es dann auch immer die “Gewinner”, die mit Ihren fantastischen Werten prahlen. In jedem Fall ist das Geschrei groß.

Ich frage mich, warum man sich jedes Mal so sehr über dieses Thema ereifern muss. Das die Algorithmen von Google immer wieder geändert werden ist allgemein bekannt und nicht zuletzt durch Suchmaschinenoptimierer bedingt. Suchmaschinenoptimierung ist ein fortlaufender Prozess, der nie wirklich beendet ist. Wer das seinen Kunden richtig erklärt und nicht irgendwelche dubiosen Garantien verkauft hat, der kann in aller Ruhe an die Arbeit gehen, die jeweils betroffenen Seiten zu überarbeiten oder den neuen Gegebenheiten anzupassen.