Archiv der Kategorie ‘Suchmaschinen‘

 
 

SEO Praxis-Seminar geplant

SEO Praxis Seminar geplant seo workshop 300x141Ich bin oft genug gefragt worden, ob ich Seminare für Suchmaschinenoptimierung, Keyword Advertising oder in angrenzenden Bereichen anbiete. Bisher war meine Antwort immer “nein”. Das möchte ich zukünftig aber ändern. Zumindest was das Thema Suchmaschinenoptimierung angeht. Darum arbeite ich schon seit einiger Zeit an einem Praxis-Seminar.

Ich möchte damit den Teilnehmern die Möglichkeit geben, anhand eines realen Projekts praktisch zu lernen – und zwar an der eigenen Website. Außerdem soll der Kurs nicht in einem sterilen Seminar-Hotel stattfinden, sondern in den Räumlichkeiten des Kunden. Darum möchte ich auch nicht mit 20 Teilnehmern arbeiten, sondern mit möglichst wenigen, um jedem von ihnen die benötigte Aufmerksamkeit schenken zu können. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, effektive Veränderungen am eigenen Internet-Auftritt und eine signifikante Verbesserung der Platzierung bei Google und anderen Suchmaschinen zu erreichen.

Zu Beginn meines Angebots werde ich allen Teilnehmern einen Rabatt von 20% auf den regulären Preis anbieten. Später soll das Seminar dann pro Teilnehmer zwischen 199,- und 499,- Euro kosten. Für den Preis erhält jeder Teilnehmer Know How und Fähigkeiten, die dem eigenen Unternehmen helfen soll, sich eine teure SEO-Agentur sparen zu können. Ich denke, das ist ein faires Angebot …

Google zeigt erweiterte Suchergebnisse

Mehr Informationen im Google Snippet

Mehr Informationen im Google Snippet

Manchmal sind die Ergebnistexte (die sogenannten “Snippets”) in Suchmaschinen wirklich etwas mager. Da steht dann zwischen zwei “…” ein Fetzen aus der jeweiligen Seite, der den Suchenden mehr verwirrt als informiert. Das hat auch Google erkannt. Seit wenigen Tagen gibt es darum (zunächst nur in den USA, aber sicher bald auch hier) längere Snippets.

So soll man z. B. auf der Suche nach einem guten Restaurant gleich einen großen Teil der Speisekarte im Suchergebnis lesen können. Das Ganze funktioniert anscheinend über einen Button neben der Titelzeile, dass zusätzlichen Text erscheinen oder verschwinden lässt. Ich denke, das ist eine sinnvolle Verbesserung der Suchergebnisse. Mehr Informationen ohne mehr Aufwand.

Suchmaschinenspammer könnten von dieser Neuerung übrigens auch betroffen sein: Wer seine Seiten krampfhaft für ein Thema optimiert und dabei wertlose Inhalte mit Keywords vollstopft, könnte so zukünftig auf einiges an Traffic verzichten müssen. Wenn man schon in der Suchmaschine die wirkliche Essenz einer Seite zu sehen bekommt (und diese nichtssagend ist), braucht man die Website selbst gar nicht mehr aufrufen.

Google bettelt in China und verschenkt Musik

Gratis Musik downloaden bei Google

Gratis Musik downloaden bei Google

Gegen die Suchmaschine Baidu sieht Google in China ziemlich alt aus. Der zukünftig größte Markt der Erde nimmt den ansonsten weltweit führen Suchhelfer einfach nicht an. Warum? Liegt es daran, dass Google im Gegensatz zu Baidu nicht aus China kommt? Vermutlich nicht, denn die Chinesen mögen ansonsten amerikanische Produkte und Services sehr. Sämtliche international angebotenen Arten von Messagern werden auch in China stark genutzt. Aber woran liegt es dann?

Bei Google glaubt man, dass es hauptsächlich an der Tatsache liegt, dass die Suchmaschine keine Gratis-Downloads von Musiktiteln anbietet. Das tut Baidu und lockt so angeblich die Menschen an. Darum hat jetzt auch Google sich mit einem großen Anbieter zusammengetan und eine Plattform zum kostenlosen Musikdownload auf die Beine gestellt. Wenn Sie also auf chinesische Songs stehen, sollten Sie kein Problem haben, an jede Menge Titel zu kommen – gratis und ohne Kopierschutz.

Wenn sich in einigen Monaten herausstellen wird, dass die kostenlosen Songs doch nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben, wird man sicher schnell einen anderen Grund finden. Der asiatische Markt ist einfach zu verlockend. Die Chinesen können sich jedenfalls freuen: Wir in Deutschland werden wohl eher noch für die Nutzung von Google bezahlen dürfen, als dass wir mit Geschenken gelockt werden.

Behavioural Targeting in Google AdSense Anzeigen

Was andere Anbieter schon länger machen, ist jetzt auch bei Google möglich: Anzeigen können dem eigenen Verhalten entsprechend dargestellt werden. Behavioural Targeting nennt sich das. Dafür werden sämtliche Seiten, die man besucht, kategorisiert und gespeichert. In einem Cookie wird so festgehalten, wofür man sich interessiert. Die Nutzung ist sehr einfach, wie man hier sehen kann.

Sobald genügend Daten gesammelt wurden, verändern sich zunehmend die AdSense Anzeigen (die kleinen Google Anzeigen, die auf millionen Websites platziert sind). Die Werbung wird nicht mehr nur auf das Thema der aktuellen Website passend angezeigt, sondern greifen die Interessensgebiete des Nutzers auf.

Scheint eine sinnvolle Sache zu sein, denn sonst würde Google sowas nicht tun. Auf der anderen Seite möchte man – wenn überhaupt – doch meistens relevante Links (=Anzeigen) zum aktuellen Thema präsentiert bekommen, um noch tiefer in die Materie einzusteigen. Was nützt mir ein Link zu Pampers, wenn ich gerade nach einem Handy suche. Nur, weil ich ein Kind habe und mich über die besten Windeln informiert habe, möchte ich jetzt eben nur ein Handy. Sowas kann mitunter auch mal peinlich werden …

FAQs zu Suchmaschinenoptimierung

Was kostet Suchmaschinenoptimierung? Welche Garantien gibt es für SEO? Wie lange dauert Suchmaschinenoptimierung? Diese und viele andere Fragen werden mir immer wieder von Interessenten gestellt. Aus diesem Grund habe ich einige der häufigsten Fragen auf meiner Website zusammengestellt und beantwortet. Meine Antworten werden vielleicht manchmal von denen anderer Anbieter abweichen, aber wenn man zwei Ärzte nach dem besten Medikament fragt, bekommt man auch gerne zwei sehr unterschiedliche Informationen. Wenn Sie sich also fragen, ob ich als SEO für Ihr Projekt in Frage komme, lesen Sie doch einfach einmal meine Suchmaschinenoptimierungs-FAQs.

Suchmaschinenoptimierung 2009

Deutsche Unternehmern werden im kommenden Jahr die Möglichkeiten der Suchmaschinenoptimierung noch deutlich stärker nutzen, als 2008. Das sagen zumindest die Umfragen. Die Tatsache, dass mehr Unternehmer einen Sinn in SEO sehen lässt darauf schließen, dass Suchmaschinenoptimierer in 2008 einen recht guten Job gemacht haben. Sonst wären dieses Jahr nicht solche Unternehmen von den ersten Plätzen verdrängt worden, die SEO vernachlässigt haben. Aus diesem Grund werden im kommenden Jahr auch die Budgets angehoben werden (müssen), die für Suchmaschinenoptimierung eingeplant sind. Konkurrenz belebt eben das Geschäft …

Es gibt einige Veränderungen zu erwarten. So wird sich vielleicht schon im kommenden Jahr die personalisierte Suche, wie sie Google seit einiger Zeit anbietet, auf den gesamten Index auswirken. Außerdem wird sich zeigen, welchen Stellenwert Artikelverzeichnisse, Verlinkungen von .edu-Domains und ähnliche Maßnahmen haben werden, die in diesem Jahr noch weit oben auf der Liste der Optionen eines Suchmaschinenoptimierers standen. Grundsätzlich erhalten bleiben wird aber sicher die Warnung an alle Spammer und “Black-Hat”-Optimierer, dass ihre Tricks früher oder später erkannt werden und dass sich zuletzt sicher nur eine Optimierung für den Nutzer auszahlt.

Während sich SEO in diesem Jahr hauptsächlich Google-Optimierung war, könnte auch das sich im kommenden Jahr ändern, wenn Microsoft mit seiner Suchmaschine Live endlich den Durchbruch schafft. Wer weiß, vielleicht kommt es doch noch zur Übernahme von Yahoo, was dann sicher zu einer deutlichen Steigerung des Marktanteils führen würde.

Google führt personalisierte Suchergebnisse ein

Ab sofort können Google Nutzer in den USA (also google.com) Suchergebnisse personalisieren. So ist es möglich, die Reihenfolge von Ergebnissen frei zu verändern, Kommentare abzugeben oder Ergebnisse hinzuzufügen bzw. zu löschen. Hierzu wird ein Google Konto benötigt, in dem sämtliche Einstellungen gespeichert werden. Wann immer man dann erneut nach einem schon personalisierten Thema sucht, werden die eigenen Vorgaben berücksichtigt.

Auf die Ergebnisse anderer Nutzer – also auf den Google Index – hat dies derzeit noch keinen Einfluss. Ich wette aber, dass sich das ändern wird (oder bereits im Hintergrund geschieht). Google möchte schließlich seinen Nutzern die bestmöglichen Ergebnisse liefern und freut sich da sicher über jeden “kostenlosen Redakteur”, der Spam-Ergebnisse löscht, die den Bots der Suchmaschine entgangen sind. Je mehr Nutzer dieses Feature einsetzen, um so genauer wird sich ein Ranking abzeichnen, dass auch für Google ein wichtiger Hinweis sein wird, welche Seiten tatsächlich relevant sind.

Für Suchmaschinenoptimierer sollte diese Nachricht eine Warnung sein, unsaubere Methoden der Optimierung garnicht erst zu testen. Wenn der Nutzer entscheidend dazu beiträgt, welche Seite im Suchergebnis oben steht, dann haben inhaltsleere, wertlose Seiten, die nur der Suchmaschinenoptimierung dienen, keine Chance mehr.

Google und Yahoo trennen sich – Microsoft profitiert

Google und Yahoo Deal platzt!

Google und Yahoo Deal platzt!

Es läuft wohl alles darauf hinaus, dass Google und Yahoo ihre Bemühungen einstellen werden, in der Vermarktung der Keyword Ads auf den Yahoo Websites zusammenzuarbeiten. Was als großer Rettungsversuch für Yahoo angedacht war, scheitert unter anderem an den Bedenken der Behörden und dem Unwillen von Google, die Zugeständnisse zu erfüllen, unter denen die Kartellaufsicht den Zusammenschluss eventuell genehmigen würde. Mit 80% des Marktes an bezahlten Anzeigen im Internet wäre der Zusammenschluss auch tatsächlich der Todesstoss für alle Anbieter neben Google gewesen.

Wie auch der Silicon Valley Insider berichtet, scheint Microsoft der große Gewinner zu sein. Hier plant man wohl schon, Yahoo möglichst tief stürzen zu lassen, um das Unternehmen dann zu einem Bruchteil dessen, was man vor einigen Monaten geboten hatte (ca. 50 Milliarden Dollar!), zu kaufen.

Für alle, die gehofft hatten, dass sie sich zukünftig nur noch mit Google beschäftigen müssten, wenn es um Keyword Advertising geht, dürfte dies also keine gute Nachricht sein. Trotzdem denke ich, dass man in einigen Monaten deutlich häufiger Keyword Ads von Microsoft finden wird, als Anzeigen von Yahoo Search Marketing. Abwarten.

Google Update und Suchmaschinenoptimierer in Panik

Seit ein paar Tagen scheint Google seinen Index mal wieder ein wenig zu überarbeiten. Neue Regeln werden eingeführt oder ausprobiert, Platzierungen ändern sich. In schöner Regelmäßigkeit schreien die Suchmaschinenoptimierer dann auf und klagen in Blogs oder Foren über ihre verlorenen Plätze, verschwundenen Seiten oder heruntergeschraubten Page Rank Werte. Natürlich gibt es dann auch immer die “Gewinner”, die mit Ihren fantastischen Werten prahlen. In jedem Fall ist das Geschrei groß.

Ich frage mich, warum man sich jedes Mal so sehr über dieses Thema ereifern muss. Das die Algorithmen von Google immer wieder geändert werden ist allgemein bekannt und nicht zuletzt durch Suchmaschinenoptimierer bedingt. Suchmaschinenoptimierung ist ein fortlaufender Prozess, der nie wirklich beendet ist. Wer das seinen Kunden richtig erklärt und nicht irgendwelche dubiosen Garantien verkauft hat, der kann in aller Ruhe an die Arbeit gehen, die jeweils betroffenen Seiten zu überarbeiten oder den neuen Gegebenheiten anzupassen.

Garantiert auf Platz 1 bei Google

Wünschen auch Sie sich eine bessere Platzierung bei Google? Natürlich. Suchen Sie noch den passenden Suchmaschinenoptimierer? Bestimmt. Dann wurden Ihnen sicher schon diverse Erfolgsgarantien angeboten. Sie sind meistens ebenso missverständlich wie fragwürdig. Während der eine verspricht, Ihre Homepage “sofort” auf den ersten zwei Ergebnisseiten unterzubringen, garantiert der nächste eine Top10 Plazierung innerhalb von einigen Monaten. Ein weiterer Anbieter sichert Ihnen “Platz 1 bei Google oder Geld zurück” zu oder bietet eine “Garantie auf die erste SERP der natürlichen Ergebnisse” …

Welche Garantien machen Sinn?

Grundsätzlich gibt es die natürlichen Suchergebnisse (Organic Search Results) und die bezahlten (z. B. Google AdWords). Während man niemals eine echte Garantie für eine bestimmte Platzierung in den natürlichen Ergebnissen geben kann, werden die bezahlten Ergebnisse in der Hauptsache durch den Preis sortiert, den der jeweilige Websitebetreiber zu zahlen bereit ist. Hier ist es folglich möglich, einen beliebigen Platz zu erreichen, was man Ihnen dann auch garantieren kann.

Die Anforderungen an eine einzelne Internetseite, um eine bestimmte Platzierung innerhalb der natürlichen Ergebnisse zu erreichen, sind ständig im Wandel begriffen. Ebenso, wie es immer neue (mehr oder weniger “spammige”) Tricks gibt, Seiten in die vorderen Reihen bei Google zu befördern, gibt sich die Suchmaschine auch ständig Mühe, Manipulationen zu entdecken und zu bekämpfen. So entstehen neue Regeln, die auf jede einzelne Seite im Index einen Einfluss hat und deren individuelle Platzierung beeinflusst. Das macht es unmöglich zu garantieren, dass eine Website einen bestimmten Platz bei Google einnehmen wird.

Was die organischen Suchergebnisse betrifft, ist eine Garantie also ausgeschlossen. Wer immer Ihnen etwas anderes erzählt, möchte Sie vermutlich täuschen.

Die erfolgsabhängige Bezahlung

Statt einer Garantie ist die erfolgsabhängige Bezahlung eine mögliche Abrechnungsart für natürliche Suchergebnisse. Hier werden Erfolgshonorare vereinbart, die nur dann zu zahlen sind, wenn vereinbarte Ziele auch tatsächlich eingehalten wurden. Ein mögliches Ziel könnte die Platzierung Ihrer Website innerhalb der ersten zehn oder zwanzig Ergebnisse sein. Wenn Sie also sicherstellen möchten, dass Sie nicht für eine Leistung zahlen, die Ihnen tatsächlich etwas bringt, dann kann die erfolgsabhängige Bezahlung sinnvoll sein.

Diese Form der Honorierung hat jedoch auch seine Nachteile: In der Regel wird hier eine Liste von Keywords erstellt, welche zu optimieren sind. Wird für jeden einzelnen Begriff ein individuelles Erfolgshonorar vereinbart, wird der SEO sich möglicherweise auf die Keywords konzentrieren, die ihm den größten Gewinn bei geringstem Aufwand versprechen. Ist das Honorar fällig, wenn ein beliebiger Begriff gut platziert erscheint, werden vermutlich die leicht zu optimierenden Keywords schnell eine gute Platzierung erreichen, während der Rest unverändert bleibt. Ohnehin wird sich die Arbeit des Suchmaschinenoptimierers auf die (wenigen) vertraglich vereinbarten Keywords beschränken. Somit bleiben mögliche Zusatzbegriffe, Synonyme oder Ergänzungen unbearbeitet. Außerdem gerät sicher der eine oder andere Anbieter in die Versuchung, unseriöse Methoden der Optimierung anzuwenden, wenn es aus seiner Sicht lediglich auf die schnelle Erzielung guter Positionen ankommt und lediglich eine einmalige Zahlung vereinbart wird.

Garantiert die beste Lösung

Nach meiner Meinung ist für jeden Websitebetreiber die langfristige Zusammenarbeit mit einem Suchmaschinenoptimierer ohne Garantien die beste Lösung. Garantien sind teuer und deuten schnell auf unseriöse Arbeit hin. Wenn Sie aber dennoch eine Garantie in Anspruch nehmen möchten, achten Sie unbedingt darauf, dass

  • die natürlichen Suchergebnisse verbessert werden sollen
  • keine Einmalbezahlung (ggf. mit späterer Fortsetzung) vereinbart wird
  • keine zu schnellen Ergebnisse versprochen werden
  • der Anbieter garantiert keine unseriösen Methoden anwendet

Was unseriöse Methoden sind, erfahren Sie in den Richtlinien von Google, die jeder Suchmaschinenoptimierer kennen sollte. Viel Erfolg!