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Google bettelt in China und verschenkt Musik

Gratis Musik downloaden bei Google

Gratis Musik downloaden bei Google

Gegen die Suchmaschine Baidu sieht Google in China ziemlich alt aus. Der zukünftig größte Markt der Erde nimmt den ansonsten weltweit führen Suchhelfer einfach nicht an. Warum? Liegt es daran, dass Google im Gegensatz zu Baidu nicht aus China kommt? Vermutlich nicht, denn die Chinesen mögen ansonsten amerikanische Produkte und Services sehr. Sämtliche international angebotenen Arten von Messagern werden auch in China stark genutzt. Aber woran liegt es dann?

Bei Google glaubt man, dass es hauptsächlich an der Tatsache liegt, dass die Suchmaschine keine Gratis-Downloads von Musiktiteln anbietet. Das tut Baidu und lockt so angeblich die Menschen an. Darum hat jetzt auch Google sich mit einem großen Anbieter zusammengetan und eine Plattform zum kostenlosen Musikdownload auf die Beine gestellt. Wenn Sie also auf chinesische Songs stehen, sollten Sie kein Problem haben, an jede Menge Titel zu kommen – gratis und ohne Kopierschutz.

Wenn sich in einigen Monaten herausstellen wird, dass die kostenlosen Songs doch nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben, wird man sicher schnell einen anderen Grund finden. Der asiatische Markt ist einfach zu verlockend. Die Chinesen können sich jedenfalls freuen: Wir in Deutschland werden wohl eher noch für die Nutzung von Google bezahlen dürfen, als dass wir mit Geschenken gelockt werden.

Das Internet sichert Obama den Sieg

Barack Obama hat 849312 Freunde ...

Barack Obama hat 849312 Freunde ...

Barack Obama – der frisch gewählte Präsident der USA – verdient seinen Wahlsieg dem Internet. Natürlich nicht ausschließlich, aber die Möglichkeiten des Web 2.0 haben er und seine Wahlkampf-Team wirklich optimal für sich eingesetzt – mit Erfolg. Obwohl John McCain mit seinen deutlich geringeren Wahlkampf-Spenden ganz besonders auf das Medium Internet hätte setzen sollen, hat er dessen Möglichkeiten offenbar nicht vertraut. Ein gewaltiger Fehler, wenn man bedenkt, dass man inzwischen über das Internet auch durchaus den 65-jährigen Rentner, Kriegsveteran oder Waffensammler erreichen kann.

Obama war in nahezu jeder Online-Community vertreten – von Facebook bis MySpace. Seine Mannschaft hat für eine optimale Verlinkung auf allen wichtigen Social Bookmark Diensten gesorgt und selbstverständlich auf eine suchmaschinenfreundliche Entwicklung der Websites von Herrn Obama. So hat er die Menschen zusammengeführt, die ihn und die Demokraten unterstützen wollten und ein virtuelles und reales Community-Gefühl geschaffen.

Also herzlichen Glückwunsch Mr. Obama und ein Hoch auf das Internet.